vom 24. Mai bis 26. Mai 2013

         Blues from the middle

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    Historie des Dresdner Bluesfestivals

    Inhaltliche Entwicklung

    In seiner langjährigen Tradition hat sich das Dresdner Bluesfestival zum größten und bekanntesten Bluesfestival in den neuen Bundesländern entwickelt und fand inzwischen auch international Beachtung. Nach den Jahren der "Abgeschiedenheit" brauchte es recht lange, bis die Qualität des Festivals auch außerhalb Ostdeutschlands bekannt wurde. Jetzt wagt der Musikclub Tante JU eine Weiterführung eben dieser Tradition.

    Was Tausende von Gästen aus den neuen Bundesländern schon immer wussten, wird seit Mitte der 90er zunehmend von der Presse, auch der ausländischen (z. B. Big City Blues), bemerkt. Auch registrierte man inzwischen, dass es nur "... wenige wirklich konzeptionell ernst zu nehmende Bluesfestivals a la ... Leverkusen, Gaildorf und Dresden" (Jazzpodium) gibt.
    Da bei den Abendveranstaltungen zeitgleich Konzerte auf zwei Bühnen stattfinden, ist die Möglichkeit und auch der Zwang nach musikalischer Breite gegeben. Den Spielplan so zu gestalten, dass jeder Musikgeschmack befriedigt wird und möglichst wenige Gäste bei der Entscheidung zwischen den drei Bühnen vor eine Zerreißprobe gestellt werden, ist durchaus eine Herausforderung.

    Seit Mitte der 90er wird verstärkt thematisch vorgegangen. (z.B. Mississippi Delta Blues Festival, Where Blues meets Soul, Eastern Europe special, Blues from France...).
    Die Bearbeitung dieser Themen ist wahrscheinlich noch interessanter als die natürlich nicht vollständige Liste bekannter Musiker, die in den letzten Jahren in Dresden aufgetreten sind:
    von Luther Allison über David Honeyboy Edwards, Magic Slim, Carey Bell, Billy Branch & Sons of Blues, John Cephas & Harminica Phil Wiggins, Holmes Brothers, Phil Guy, Johnny Mars, Big Jay McNeely, Calvin Owens Blues Orchestra, Steve James, Byther Smith, Lurie Bell...bis Walter Wolfman Washington.

    Auch dass jedes Jahr ein größerer Anteil europäischer Bands auftrat, ist nicht nur dem ständig zu schmalen Budget geschuldet, sondern durchaus gewollt. Dabei unterscheidet sich das Dresdner Bluesfestival von anderen dadurch, dass für uns Europa nicht einen Kilometer östlich von Görlitz aufhört. Unsere traditionell guten Kontakte nach Tschechien, Ungarn usw. sind dem Programm der letzten Jahre durchaus anzumerken. Lady I & The Bluesbirds (CZ), Dr. Valter & The Lawbreakers (H), Muddy Shoes (H) und die Hoochie Coochie Blues Band (CZ) waren in den letzten Jahren mit von der Partie, um nur einige Namen zu nennen. Diesen Bezug nach Osteuropa möchten wir auch in den noch folgenden Jahren fest im Programm verankern.

    Entwicklung der Organisation

    Die ersten Festivals wurden durch den Klub Neue Mensa, der damals ein FDJ-Studentenklub war, veranstaltet. Der juristische Träger war also die FDJ.
    Nach 1990 wurde der Klub zum Bestandteil des Studentenwerks Dresden. In den Folgejahren wurde das Festival in Kooperation zwischen dem inzwischen existierenden Concertbüro Sänze und dem Klub Neue Mensa unter Trägerschaft des Studentenwerks weitergeführt. Der Klub Neue Mensa wandelte sich 1996 in einen eingetragenen Verein um, der die Kooperation mit dem Concertbüro Sänze (Hannjo Sänze ist ehemaliger Chef des KNM) fortsetzte.
    Um den Blues in Dresden und speziell das Dresdner Bluesfestival zu fördern, gründete sich Mitte 2000 die Dresden Blues Community e.V. unter Vorsitz von Hannjo Sänze. Seit dem 18. Dresdner Bluesfestival wird die Veranstaltung gemeinsam durch die Dresden Blues Community e.V. und den Klub Neue Mensa e.V. veranstaltet. Zweck dieser neuen Form der Zusammenarbeit ist die Umsetzung einiger neuer Konzepte und Erweiterungen des Festivals. Die Neuerungen waren in der alten Konstellation nicht umsetzbar, da das Bluesfestival für beide Partner nur eines unter vielen Projekten war. Daher wurde ein Gremium nötig, das auch mittel- und langfristig für das Dresdner Bluesfestival arbeitet.
    In den vergangenen Jahren haben wir eine Dampferfahrt auf der Elbe und einen Bluesbrunch angeboten. Der Dresden Blues Award und der Juniorblues gehören seit 2001 zum festen Repertoire des Festivals. 2003 kam eine Filmvorführung und die Bluesvorlesung mit dazu.

    Seit 2004 ist der Dresdner Musikclub „Tante JU“ Austragungsort des Bluesfestival. Damit hat das Bluesfestival Dresden einen neuen Veranstalter gefunden, dem der Blues wahrhaft am Herzen liegt. Denn der am 28. Februar 2004 eröffnete Live-Club verfügt durch die inzwischen monatlich stattfindenden Blueskonzerte (u.a. Popa Chubby, Bernard Allisson, Gwy Ashton, Louisiana Red, Canned Head, Them, Hamburg Blues Band ...) über ein treues Stammpublikum.

    Nachdem die anfänglich bestehenden rechtlichen Hürden genommen wurden, nennt sich das Fest in altgewohnter Tradition auch wieder Dresdner Bluesfestival oder aber wie in den letzten Jahren Bluesfestival Dresden. Egal, welche Bezeichnung sich auch immer bei den Besuchern festgesetzt hat, die Macher haben nur ein Ziel: Die seit fast einem viertel Jahrhundert bestehende Tradition fortzusetzen und den Dresdnern sowie ihren Gästen Blues in all seiner Artenvielfalt aus nahezu allen Kontinenten der Erde zu präsentieren. Um das Angebot weiter zu optimieren und damit die Spielfreude der Mitwirkenden noch zu steigern, findet das  Festival seit 2005 auch als Open Air auf dem unmittelbar neben dem Klub gelegenen Gelände statt.

    Mai 2004

 

    Wir danken den Unternehmen,
    welche uns bei der Weiterführung des Festival unterstützen.